… und dann noch etwas süßes

… Ist es auch schon aufgefallen, dass so ein Smartphone eine süße Angelegenheit ist?!

– Beim Online-Gebrauchthandel  nennt sich die Form der Smartphones Candybar… . Süßigkeitenriegel; Schokoriegel …  für die Beschreibung der Form. Ob Trigger oder nicht – ich liege gar nicht so falsch mit den Handytaschen aus Süßigkeitenverpackungen.

Denn auch die neuste Software nennt sich Android Oreo. Davor waren Android Nougat. -und die älteren  waren Android Marschmellow. Hm. Oder Android Lollypop… .  Ich kann mich erinnern, dass man Cookies (Kekse?!) immer löschen sollte. Wenn ich so drüber nachdenke, dann ist so ein Smartphone doch eine recht süße Angelegenheit… .

Viel daraus machen. Und wenn es keine 100€ mehr sind?! Ich sag nur Bearbeitungsgebühr… .

Ich kaufe gebraucht. Ursprünglich, weil das, was ich haben wollte – bereits nicht mehr auf dem Markt ist.

Da ist es, mein neues – leicht  gebrauchtes Fairphone 2. Ich liebäugle ja schon seit zweieinhalb Jahren damit. Glück gehabt – Vorführmodel erstanden. Schon als mein ursprüngliches Phone im letzten Jahr den Glasbruch hatte – es ist im Glasdisplay so gebrochen, dass es nicht mehr auf Toutch reagierte. Ein Trauerspiel  und vermutlich die häufigste Todesursache dieser smarten Geräte. Der Austausch hätte mehr gekostet, als ein Gleiches neu. Und ich hätte längere Zeit darauf verzichten müssen. Schade, dass service hier keinen Stellenwert hat. Statt Reparatur das neuste Model – im grunde aber schlechter als das alte. Schon beim ersten Besuch im Center fühlte ich mich blöd behandelt. Von nett keine Spur. Und wieso oft schlucke ich meinen Ärger runter und ziehe ab.

Da ich sehr zufrieden mit dem Phone war, kaufte ich  es neu – nicht den neuen Nachfolger – nein, das alte aus einem Händlerdepot.

Für die Phonelose Zeit hatte ich die Möglichkeit,erst einmal ein Fairphone 2 zu leihen und mich damit auseinanderzusetzen. Denn im Grunde erfüllt es all die Kriterien, die ich brauche – vorangestellt die Displaygröße. Im Grunde hatte ich noch nie ein Phone, dass kaputt ging. – eines wurde geklaut, ein anderes habe ich verkauft um ein iphone zu kaufen, weil ich es unbedingt haben wollte – es hat mir gute Denste geleistet bis zu dem Punkt, wo ich begann mich über den Applehype zu ärgern – wo es auf der einen Seite immer das neuste, beste und tollste sein musste und auf der anderen Seite die Arbeiter wegen unmenschlicher Arbeitsbedingungen  aus dem Fenster sprangen.

Schon die desolaten Arbeitsbedingungen bei der Herstellung und dann auch  die gesundheitsgefähliche Rückgewinnung der „Erden“ – jedenfalls bei defekten  Geräten… . Den schwarzen Peter anderen zuschieben nennt sich das. Und hinterlässt bei mir ungute Gefühle.

Ein Paar Tutorials zum Reparieren gabs/ gibt es schon.  Aber nicht gesagt, dass „man“ damit klar kommt. Und das nächste Problem ist eben die Entsorgung – man kauft es neu – unreparierbar -das alte – bestenfalls an den Hersteller zurück. Aber aus den Augen aus dem Sinn. Alle Jahre ein neues Model und kurz später das neue Model noch besser…  Wenn ich die Wahl habe und alles auf etwa die gleiche Summe hinausläuft, dann muss ich dem Hersteller des Fairphone Systems Recht geben: die Änderung der Missstände beginnt beim Käufer. Change is in your hand.

Mein nächstes Phone wurde gut ein Jahr alt,  geklaut. War versichert – aber das half mir auch nicht weit – ich bekam keinesfalls die Summe, die es gebraucht hätte, es neu zu kaufen – der Wert den ich dem Handy gebe ist nicht der, den der Händler aufruft – aber auch nicht der, den die Versicherung nennt –  Zeitwert nennt sich das – abzüglich der Gebühren.  Drei Paraleluniversen…

Also gab es ein gebrauchtes Phone des selben Herstellers. Größer vom Bildschirm, wasserdicht und mit Ladeständer.  Bis zu dem Glasbruch verging ein Jahr in dem ich feststellte, dass nicht alle Probleme beim Handy liegen. Bis hierher hat es gebaucht , das Kartenzahlgerät mit dem Handymodel zu koppeln . Aus diesem Grund hatte ich das Apple behalten – einen anderen gab es nicht… .

Stylische Inovationen wie die Kartenzahl displays orientieren sich am Marktführer. Das war bis vor kurzem das OS Programm. Android war Glückssache. Anschlussbuchse war der Kopfhörerausgang.  Es wurde besser, als ein neues Display mit Bluethose arbeitete – und verursachte (war jetzt klar, ne) natürlich erneute Nebenkosten für benötigte Hartware. Ein zweites Lesegerät. Aber funktionierte dann eben auch.

Das empfindliche Bürogefüge  brach dann eben mit dem kaputten Dispay zusammen. Keine Kartenzahlung – kein Geld für ein neues Handy – so einfach ist das.  Ist noch „gut“ will heißen gepflegt, eingespielt und gut zu gebrauchen. Ich hatte aus Kostengründen ein älteres Model gekauft, weil ich ja im Grunde damit zufrieden war. Mal abgesehen davon, dass man immer mehr und mehr Kapazität für die Apps benötigt, die man so braucht – oder auch nicht.

Bestimmt hat mein altes von Hause aus gut 15 Apps, die ich nicht brauche – die aber nicht zu löschen sind, weil sie dem Hersteller suggerieren, sie könnten damit weitere Geschäfte machen. Die, die kontinurlich im Hintergrund laufen, machen das Handy langsamer und den Akku leer. Dann gibt es kein Update des Programmes mehr – bzw es ist so groß, dass es keinen Arbeitsplatzspeicher  mehr gibt. Und selbst gehegt und gepflegt hält es bestenfalls 4 Jahre wenn nicht vorher schon ein Problem auftritt. Oder sich die Arbeitsbedingungen ändern.

Schon ägerlich das Ganze. Auf dem Markt beobachte ich immer, was so an Handytaschen gekauft wird: die ältere Generation bevorzugt Samsung. Gut zwei Drittel der Besitzer hat einen Stoßrahmen, einen Bumper oder ein TPU Cover (für die neueren Modelle) – aber 10% sind immer noch mit Samsung S 3 unterwegs. zum telefonieren halt. Über 50% sind auf dem neusten Stand: Huawei ist inzwischen das Maß aller Dinge – abgesehen vom ungebremsten Appe Iphone Liebhaber – die ebenfalls erstaunlich oft ein älteres Model nutzen. Ein ebenfalls nicht unerheblicher Teil ist mit den Randphones wie z.b Acer (großes Handy) und den lite Produkten der Globalplayer unterwegs.

Nur ab und an steuern mich Fairphonenutzer an. Das sind auch die gezieltesten Käufer.

Mein Fairphone ist inzwischen 2 Jahre in Nutzung. Ich hatte ein wenig Ärger mit dem Bottemmodul und habe es nun zum zweiten mal schon ausgetauscht – für kleines Geld und selber!

Immer noch halte ich an Nachhaltigen Gedanken fest. Es macht was es soll, auch wenn es bei Nutzung nicht mehr so lange hält (Akku). zur Not gibt es Powerbanks zum wiederaufladen – meist gefüllt mit Sonnenendergie, denn wenn ich kann, dann habe ich ein Solarpannel zum wiederbeladen.

„Amerika first“

…. und endlich wieder Zugang zur Website – so dass das neue auch sichtbar wird.

Im Jahre 1 nach DaWanda ist ja alles zu Etsy, der Amerikanischen Plattform rübergerutscht – erstaunlich unproblematisch. Immerhin gut ein drittel der Vorjahres DaWanda Verkäufe konnten hier realisiert werden – trotz des (dies wird dein bestes Weihnachtsgeschäft…) Ironischen und faden Beigeschmacks.

Aber für ein regionales Produkt fühlt sich das nicht wirklich gut an – zumal es ja auch um Steuer und US Dollar Umrechnungen, Rechtssicherheit und so geht. Man kommt nicht drumrum, sich damit zu beschäftigen. Es nimmt viel Zeit in Anspruch und für jemanden der doch eigentlich nur was hübsches erschafft und die Welt daran teilnehmen lassen will; der Bürokratie entrinnen, kein wirklich erbauliches Thema.

Auch hat Etsy inzwischen auf das Etsypotemionnaie bestanden – keine Wahl mehr – der Käufer bekommt die Option zu zahlen – egal wie; der Verkäufer muss das hinnehmen. Will man auf Etsy etwas verkaufen, dann nur über Etsy mit weiteren Gebühren. Gut 10% haben wir ausgerechnet – und eine Auszahlung der Verkäufe erfolgt auch nur ab einer bestimmten Summe – die Abrechnung ist für mich alles andere als übersichtlich…. .

Global gut und schön – und eben teuer…. .

Apropos Beigeschmack: derweil tröste ich mich mit Erdnussbuttercups – ebenfalls ein amerikanisches Produkt: „Amerika first“ breitet sich aus – auch hier beim Nachdenken und nähen. Trotz überzogener Steuer und Strafzoll – das Zeug ist lekker!

Reese´s Buttercup Front
Reese´s Buttercup lekker
Reese´s Buttercup Sleeve XL

Nachhaltigkeit muss man sich leisten können

… und wollen. Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft – ex und hopp. Einige machen sich Gedanken. Nachhaltigkeit… .

Gestern war Earth Overshoot – Day 02.05.2018  – am 02.08.2017 im letzten Jahr. In diesem bereits 3 Monate früher. Das heißt, ab heute leben wir auf Pump. Auf den Jahresverbrauch gesehen, reicht alles eben bis zu einem begrenzten Zeitraum – und der war für dieses Jahr eben bereits gestern erreicht. Was ich Recourcen nenne, sind für andere Müllberge – die abgebaut werden wollen – oder gar nicht erst entstehen solten.

Jeden Tag ein großer Mülleimer nicht nur mit für mich unverwendbarem Verpackungsmüll – nein auch so Sachen wie Elekroschrott – mein Kartenzahlgerät. Teuer erworben und nicht reparierbar. Was soll das? Und: was hat es mir gebracht?!  Letztendlich kostet mehr Müll auch mehr Geld – bei der Anschaffung und bei der Entsorgung auch – Da macht es schon Sinn, preiswert einzukaufen – oder?! – Wer billig kauft, kauft doppelt. Und verursacht doppelt Müll… . Und wie war das mit der Nachhaltigkeit? Alles begrenzt haltbar. Und fast schon zum eimal gebrauch – Möbel fallen nach dem Umzug auseinander – Kleidung verschleißt schneller – ist schlecht genäht – fällt auseinander oder ist bereits nach drei Wäschen unansehnlich. Macht es sinn es auszubessern, wenn man schnell was neues haben kann?!

Bei meinem Upcycling ist es ein ausgelügeltes System, bei dem ich viel Wert auf bereits gebrauchtes, vorhandenes lege. Material, was sonst entsorgt werden müsste. Ich nutze, was bereits vorhanden ist, auch wenn ich immer wieder mal Kaffee gerade wegen der Verpackung kaufe – Kaffee kaufe ich sowieso. Hier auch besonders gerne Fairtrade. Ich sammle Verpackungen – aber es gibt weniger Verpackungen – ansehnliche Verpackungen, als man glauben sollte –

Und eben auch Restbestände.  Alcantara aus dem Autohandel- Abschnittreste anderer Microfaser aus den mir bekannten Sattlereien, die Stühle und Sofas aufarbeiten. Sonst kommt es in den Schredder. Putzlappen sind eben auch nachhaltig. So kommt es immer wieder auch dazu, dass nicht immer Perfektion erreicht wird. Aber dafür kann das Upcycling durch gute Verarbeitung glänzen. Man kann eben die Haltbarkeit der Dinge beeinflussen.

Letztendlich soll es aber doch ein Upcycling sein – kein Werbeutensil. Nachhaltig noch eine Weile ansehlich und gut zu gebrauchen. Und es währe schön, wenn jeder darauf achtet, was er konsumiert. Gerne nehme ich daher Deine Verpackungen für Dein Upcycling. Immer her damit.

Maker Faire Berlin – (selber)Machen ist „In“

Trash.refresh auf der Maker Faire Berlin https://maker-faire.de/maker/berlin/2017/trash-refresh/

Maker Faire 2017

Meine Auszeichnug zur auf der Maker Faire 2017 in Berlin

… am 10. und 11. Juni  war die Maker Faire Berlin. Die „Macher“ stellen ihre Projekte vor. Viel mit Elelektronik und 3D Drucker. Kleine Robotter rollen ferngesteuert durch die Gänge.  Aber auch „Maker“ wie ich, besorgt um die bereits verarbeiteten Ressourcen und  Nachhaltigkeit von Dingen. Bereits im Januar begannen die Vorarbeiten und wie üblich war vor Ort dann alles anders.  Das Trash.refresh Projekt fand sich ganz am Ende hinten in der Ecke wieder – kaum zu sehen hinter einem gewaltigen Eckschmuckstand. Gegenüber nutzte der Standbetreiber seine Chance, in den anderen Raum zu wechseln, so dass ich nach Absprache mit dem Maker-Team den Tisch wenigstens etwas besser sichtbar positionieren  durfte. Aber kein Vergleich zum letzten Jahr. Schade. Ich merke schnell, dass ein großes Interesse am Selbermachen besteht; es den Menschen aber an eigenen Ideen mangelt.

Nur allzugerne hätten überforderte Mütter ihre Kids abgestellt, damit diese was basteln können und sie selbst beim Kaffee ins Smartphone hätten starren können – möglichst kostenneutral. Nein, eine Schutzhülle fürs Phone brauchen sie natürlich nicht. Aber: „schöne Idee…“ .

Andere fragen gezielt nach Anleitungen und Workshops, die natürlich möglichst ehrenamtlich sein sollen…. . Ich reiche den Link zu den zusammengetackerten Portemonnaies aus Tetra Packs, den ich selbst aus dem Netz habe, weiter.

Dafür ist das Maker Fair Team sehr interessiert an meinem Sortiment. Alles wird fotografiert und es gibt ein Interviev mit gezielten Fragen und ganz eigenen Interpretationen. Während ich mich noch wundere, ergreift eine jugendliche Bloggerin die Chance, alles in den Händen ihrer Groupibegleitung zu fotografieren und mit eigenen Worten zu beschreiben. Ich erfahre weder, auf welchem Blog das auftauchen wird, noch warum ich das nicht selbst machen darf.

Auch die Verpflegung buhlt um jeden kulinarischen Genießer. Waren die tollen Hamburger im letzten Jahr noch nur mit halbstündiger Wartezeit zu bekommen – dauert es jetzt keine zehn Minuten. Da steht niemand an…  . Dafür gibt es selbst Mitgebrachtes in Tupperdosen – auch das leere Trinkpäckchen, das ich freundlich erfrage, wird mir verweigert – jetzt wo man weiß, was sich daraus machen lässt.

Dafür ist aber genug Zeit, eigene Interessen zu verfolgen, Informationen über 3D-Drucker zu sammeln und einen entsprechenden Wokshop ausfindig zu machen, wo ich mein Interesse später vertiefen kann. Ich ertappe mich mit ähnlicher – von mir kritisierter Verhaltensweise.

Die große Halle bietet viel Platz für große Aussteller mit riesigen Plakaten – ich hätte noch Geld in Werbung investieren müssen – aber genau das will ich ja vermeiden. Viel gebracht hätte es aber dennoch nicht. Sehr überrascht war ich dann aber doch, als nach einem Interview mit sehr gezielten Fragen der Teamleiter der MAKERS FAIR auf mich zukam, um mir einen Preis zu verleihen. Ich bin jetzt ausgezeichnet mit dem „MAKER of Merit Berlin 2017“. Ich hab mich echt gefreut. Und am Sonntag lief auch bei meinem Umsatz eindeutig vieles besser.

Maker of Merit Maker Faire Berlin

Maker of Merit 2017

 

… neue Größe XM für Fairphone 2

… neue Größe XM für Fairphone 2

schon vor einem Jahr in den Prinzessinnengärten gab es meine erste Begegnung mit dem Fairphone 2. Schnell zeigte sich, dass die auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Klientel sehr empfänglich für ein nachhaltig und fair produziertes Smartphone ist und entsprechend Bedarf an einer ebensolchen Smartphonehülle hat.

Für mein Sony Xperia Z nutze ich einen Bumper und das Ganze ist just genauso „breit und hoch“ – wie eben jenes Fairphone 2 und so konnte ich der jungen Dame helfen. Das Fairphone 2 lag recht schwer in meiner Hand und auf die Frage, ob der Bumper verzichtbar wäre, lachte sie: “ das muss so – es ist zugleich Rückcover und schützt die Elektronik“. Genauer betrachtet (das Backcover war durchsichtig) sieht man beim Fairphone 2 das Innenleben,  und kann nach Entfernen des „Bumpers“ Batterie und einzelne Elemente austauschen…. .

Eine schöne Idee und echte Alternative für alle, die nicht immer gleich das Neuste und tollste haben müssen. Und wie ich gebraucht kaufen und langfristig nutzen. … .

7 neue Sleeves für Fairphone 2

customize für Fairphone 2

Ich konnte mir dann am Ende des Sommers im Projekt „leihen und testen statt gleich kaufen“ ein Fairphone 2 für zwei Wochen ausborgen und schauen, ob es meinen Ansprüchen gerecht wird. Und es musste dann auch gleich als Fotomodel herhalten. Ich muss sagen, ich mochte es und kam gut damit zurecht.

Für Fotos habe ich ja eine Nikon – daher ist die Fotoqualität für mich nicht ganz so wichtig. Es gibt viel Hilfe im Netz, bei den üblichen Kinderkrankheiten.Oder den typischen  Problemen, die eben auch andere Smartphones haben. Ich trage mich gleich in die entsprechende Facebookgruppe ein – hier ist die Community besonders schnell – freundlich und hilfsbereit:  Nicht nur Elektronik – Softwareprobleme, Bugs – auch der Mangel an Komponenten für das Fairphone 1 aus 2014 sind Themen. Hilfe ist meist schnell geschrieben. Und nette Kontakte mit freundlichem Austausch gibt es auch. Ebnfalls wird Fair-kauft. Wenn beispielsweise das Phone mit dem PC nicht harmoniert – oder ein Dienshandy aufgedrückt wurde. Unzufriedenheit ist meist nicht der Auslöser des Verkaufs. Ich jedenfalls kann nicht klagen. Ich mag es, es hat Character – und tue mich entsprechend schwer mit dem wieder abgeben.

So  sind dann  auch Verpackungen und Erinnerungen bei liebevoller näherer Betrachtung nachhaltig. Ob vegan, fairtrade oder einfach nur sehr gemocht – das bleibt dann jedem selbst überlassen.

… und natürlich die Weihnachtsmärkte <3

…. simply – n(i)eedliches vom 04.Dezember 16:00h bis zum 07.Dezember 24:00h   in der Neuen Heimat . NeueHeimat_HolyHeimat_Flyer2_8

2013….alle Jahre wieder … schauen was wo geht – es gibt 73 mir bekannte Möglichkeiten in Berlin an den Adventstagen zu stehen; zu verkaufen. Immer wieder mutieren Kunstmärkte zu Weihnachtsmärkten und Weihnachtsmärkte zu Glühwein und Fressständen. Und wenn was gut läuft, dann soll es ganz anders und besser – … um letztendlich eingestellt zu werden… – so schade. Der Wedding(Weihnachts)markt war so – für mich ein Erfolgskonzept. gut besucht – ordentlich sortiert – Viele Kunststände – wer kam, der hat eingekauft. Und sich über regionale Vielfalt gefreut . Viel Kiez. Und ein super toller „Fresstand“ – Warme Getränke – Weihnachtsfeuer und Feeling. Und viel Kundschaft….

2014 – Die Bewerbungsphase beginnt früh und gut im Presseverteiler zu stehen oder sich schon im Vorfeld zu erkundigen… im letzten Jahr gab es drei gute lukrative Veranstaltungen an einem Tag.

Aber daß der Wedding nicht mehr mit macht hat uns „Weddinger“ doch sehr betroffen gemacht. Ich denke, dass hat auch nur dort so in dieser Form funktioniert.

Und hab bis in den September hinnein Trauerarbeit zu leisten – Die „Luise“ konnte kein Ersatz sein ~ wurde sie dann ja auch nicht. Mein Favorit hat mir abgesagt: zu viele Taschenanbieter … Ja ist ja alles eh das gleiche – ich bin ja selbst auch für Abwechslung. Und meine Alternative hat sich gar nicht erst zurück gemeldet…  .  Wen wunderts dass mir eine Anfrage, die von sich aus kam, dann recht ist.  Und auch was besonderes  Holy Heimat  ist ein Sprung ins richtig tiefe Wasser… ich hoffe, ihr kommt alle und „rettet“ mich – feuert mich an, steht mir zur Seite;  denn ich bin tatsächlich beim großen „Fressen“ gelandet – beim ganz Großen – in super kleinen köstlichen  Portionen … in der holy heimat – hier ist zumindest trash pur. Ich bin gespannt!

 

Wochen Fundstück

… Sommerbrake – es ist sehr warm die Tage und „man“ rafft sich schwer auf, nach Dienstende noch etwas zu unternehmen. Die Stadt bemüht sich zu begeistern – aber sorry – ist echt zu warm.
Meist schaff ich es mit Müh und Not nach Hause um dann in der kühlen Altbauwohnung erst mal zu verschnaufen – allerdings nicht ohne auf dem Weg irgendwie was einzusammeln… . Ich hatte ja letztens schon begonnen, ein Fundstück der Woche zu präsentieren – und nebst all den „Familienmitbringseln“, die ihren Weg nach Genuss zu mir finden, dann schlussendlich als Handysleeve im Dawandashop landen. Bei Neuordnung meines Fundus (es dauert mangels angestellter Heizung gerade sehr lange, bis die gereinigten Verpackungen getrocknet sind) hab ich überrascht festgestellt, dass des Wohn- und Arbeitsbezirkes Lieblingsnascherei „saure Würmer“ sind…. .

Fundstück der Woche #43/14

Wenn etwas besonderes meinen Weg kreuzt, dann kann ich kaum erwarten, außer der Reihe hier mal ein Einzelstück zu nähen. Das wird dann auch besonders sorgfältig gefertigt.
Immer wieder gibt es zu kleine und kurze Restbestände bei dem Microfaserstoff, den ich als Inley nutze und teilweise dienen andere Folienverpackungen ohne Drucke der Stabilisierung und Verdickung der Fronten- und auch das eine oder andere Microfaserbezogene Sofa, was seine noch sauberen und intakten Randstreifen hergeben muss – bevor die Müllabfuhr ihm den Garaus macht. Kleine, vom Händler dazugegebene Musterstreifen und Rest-Abschnitte, sowie die im Fundus vorhandenen Garnkisten mit geerbten Nähgarnen tun ein übriges für optimales ausnutzen der Recourcen. So ist der erhaltene REuse Anteil doch bei vielen Handysleeves beträchtlich hoch (nahezu 90%) Und der bei den „Fundstücken“ ganz besonders – wenn man das Reinigungsprozedere außer acht lässt…

immer wieder gerne….

… die Kundin B. ist begeistert – endlich mal die Check – und Bonuskarten übersichtlich; etwas Platz für Kleingeld gibt es auch. Für meinen Bruder allerdings darf es noch eine Nummer Größer sein: er will seinen Reisepass auch noch mit  hinein tun. Ursprünglich war das „Cardbag“ dafür gedacht, die vielen schönen Visitenkarten der anderen Kleinkünstler unterzubringen und bei Bedarf für diese mit zu werben – Hardcovernetzwerken halt.
Das Cardbag – nicht gut zu nähen – ein einziges gefrimel und am meisten Ausschuss – gleich nach den ersten beiden gabs eine ultimative Verbesserung … Nicht alles geht – oder bewährt sich – nicht alles was aussieht, ist alltagstauglich…. . Ich muss abwägen, ob ich meine Kräfte und Talente nicht wo sinnbringender und effektiver einbringen kann…  Irgendwann fand ich, das rechnet sich nicht und stellte das Nähen der Cardbags ein.

Jetzt sechs (6) Jahre später kommt eine Bestellung rein: bitte alles Multivitamin! „Und sie hatten da noch was für nur Karten (Visa-, Bahn- Goldene Kundenkarte. Bonuskarte…“

Sleeve, Portemonnaie, Cardbag

Set in Multivitamin heute

Ist lange her. Ich hab etwas rumgerätselt und bin dann durch den Namen der Kundin (war schon damals eine Großbestellung) auf das Cardbag gekommen.
Lustig ist schon, nach so einer Weile etwas nach zunähen und mitzubekommen, was seither alles passiert ist: damals hab ich selber von einem Smartphone nur geträumt – inzwischen ist das mein liebster Mitarbeiter (einschließlich der Kreditkartenzahlung). irgendwie ist einfach sehr viel mehr möglich, als ich glaubte – einschließlich der Haltbarkeit und Nutzbarkeit der von mir genähten Accesories…. sech Jahre – ja ich denke, das ist definitiv Nachhaltig!

RE-USE Tage Workshop in den Prinzessinnengärten

Galerie

Diese Galerie enthält 11 Fotos.

 RE USE Tage 14 #3 in den Prinzessinnengärten:  jeden ersten Samstag im Monat finden ab 12:00h  in den Prinzessinnengärten am Moritzplatz die DIY Workshops rund ums upcyceln  statt. Inzwischen bin ich schon „Stamm Workshoper“ upcycling mit Fahradschlauch   und habe mir selbst  auch einiges … Weiterlesen

… das zweite Leben

… der Dinge. Freund Stefan macht aus den in Berlin in der Gegend abgestellten Sofas eine Passion – wer kennt sie nicht, die Facebook Wandelprofilbilder mit Stefan und Sofas?! – um so manchen Designstoff tut es mir echt leid und so bin ich jüngst selbst mit Schere bewaffnet einem dieser Sofas zu Leibe gerückt und hab den noch sehr ansehnlich gebliebenen Seitenteil(Alcantara) Stoff im leuchtendem Blau nach Spezialwäsche dem Fundus zugefügt. Hier finden sich auch die Gurtbandstücke diverser brüderlicher Rucksäcke und Taschen, der nicht davor zurückschreckt, auch mal rot blau und bunt zu tragen. Und möglichst viel davon.
Jetzt mach ich gerade eine Filmsequenz aus Einzelbildern und eine Serie von Sleves für das iphone 5C –

alles wieder belebt...

Sleeve Grapefruite

So denk ich nicht mehr drüber nach, was ich denn machen könnte, wenn mal nix bestellt ist – ich mach das, was gerade rum liegt – oder mir in der Stadt- auf der Strasse- vor die Füße kommt. Eines meiner Lieblingstrinkpäckchen ist Pink Grapefruit. Ich find die Farben toll. Wenn Farbe, dann so. Und just die Woche hab ichs aufgehoben und gespült – und zugeschnitten – es ist „Bildschön“ geworden und wirklich zu 98% re- bzw. upcycelt